In dem letzten Artikel hatte ich die diverse WordPress Optimierungen untersucht. Die Ergebnisse der Lasttests zeigten, dass dort ein sehr großes Optimierungspotential besteht, welches durch einfache Maßnahmen ausgeschöpft werden kann.

Die Resultate hatten mich dann auch veranlasst einen dedizierten Root Server zu mieten und alle meine Webseiten dorthin zu verlagern. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Lagen die Antwortzeiten bei meinem alten Web Hosting Provider im Schnitt bei 4 Sekunden, werden die Seiten nun in der Regel innerhalb einer Sekunde ausgeliefert.

Eine weitere Möglichkeit besteht nun darin die Verarbeitung des PHP Codes selbst zu beschleunigen. Dies Aufgabe wird von einem PHP Accelerator erledigt. Ohne diese wird eine PHP Datei durch den Interpreter bei jedem Seitenaufruf neu übersetzt. Dies ist meistens unnötig, da die Skripte sich in der Regel nie ändern. Außerdem kostet die Übersetzung des Codes viel Performance und belastet somit unnötig den Server. mehr …

Dieser Blog läuft unter WordPress. Die ersten Gehversuche unter nahm ich mit diesen Blog bei einem Web Hosting Provider. Die Antwortzeiten von im Schnitt 4 Sekunden waren doch recht ernüchternd, so dass ich das Thema Performance etwas gründlicher untersuchte.

Zunächst installierte ich mir WordPress auf meinen ThinkPad W500. Dieser besitzt 4 GB RAM und einen Intel T9600 @ 2.8 GHz. Mit dem Lorem Ipsum Plugin war der Blog schnell gefüllt und der Test konnte losgehen. Um den Lasttest selbst durchzuführen wurde JMeter benutzt. Gestartet wurde mit 100 Page Requests pro Minute. Dies dürfte schon weitaus mehr sein als ein normaler Blog in der Regel an Traffic sieht. Trotzdem habe ich die 100 PR/m gewählt, da der Blog ja nicht bei einem plötzlichem Besucheransturm zusammen brechen soll. Die Last habe ich dann jeweils um 100 PR/m erhöht. Leider war nach 300 PR/m schon Schluss: mehr …